Studientagung und Mitgliederversammlung des Berufsverbandes der Pfarramtssekretärinnen

Dienstag, 24. April und Mittwoch, 25. April 2018  - Liebfrauenhöhe Ergenzingen

130 Pfarramtssekretärinnen der Diözese Rottenburg-Stuttgart haben sich am Dienstagmorgen auf den Weg nach Ergenzingen gemacht und schon beim Willkommenskaffee mit viel  Wiedersehensfreude die ersten Neuigkeiten ausgetauscht.

Nach kurzer offizieller Begrüßung durch den Vorstand begann dann auch schon die Arbeit in den jeweiligen Workshops. Das Fortbildungsangebot unserer Studientagung war sehr reichhaltig und bunt gefächert – insgesamt wurden 13 verschiedene Workshops am Vormittag und Nachmittag angeboten.
Die meisten Kolleginnen wählten am Vormittag die Themen „Timeout statt Burnout“ mit Gabriele Kaupp aus Tübingen, „Kränkungen verstehen und auflösen“ mit Friedgard Blob aus Tübingen und „Umgang mit schwierigen Anrufern“ mit Andreas Rieck aus Wendlingen. Alle drei Themen behandelten sehr alltagsnahe Situationen für die Arbeit im Pfarrbüro und gaben Informationen und Strategien für den Büroalltag mit. Wer sich lieber spirituell weiterbilden wollte, kam bei „Mamma mia“ mit Cäcilia Branz, „Die Botschaft der Edelsteine“ mit Dr. Wolfgang Steffel oder „Acryl-Malen auf Leinwand“ mit Renate Kühnel aus Plochingen auf seine Kosten. Mit „Mustergültig gekleidet“ von Monika Wolking und „Alles Kultur oder was?“ von Juliane Kautzsch waren noch zwei Workshops im Angebot, die über das Pfarrbüro hinaus anwendbar sind – die individuelle Kleiderfrage, die uns jeden Morgen beschäftigt und die multi-kulturelle Gesellschaftsstruktur, die uns überall begegnet.
Dank dieses reichhaltigen Angebotes konnte auch jede Teilnehmerin den Workshop Ihrer Wahl erhalten und musste sich nicht mit einer Alternative zufrieden geben.
Die Mittagspause, die nicht nur zur Nahrungsaufnahme, sondern noch viel wichtiger zur Kontaktaufnahme diente, war dennoch eine willkommene Abwechslung. Das gute Essen, der kleine Spaziergang im Sonnenschein, der gemütliche Espresso oder Cappuccino auf der Cafeteriaterrasse stärkten für die nächsten Workshopeinheiten und der eine oder andere nutze auch das Angebot „Fünf-Minuten-Gespräche“ des BVP-Vorstandes, um ihre Sorgen und Nöte zu erzählen.
Einen kurzen Besuch statteten uns Frau Raestrup und Frau Weber ab, um sich allen Kolleginnen persönlich vorzustellen und einen ersten Eindruck in den Berufsverband zu erhaschen. Frau Raestrup ist als Nachfolgerin von Kerstin Engelhardt im Institut für Fort- und Weiterbildung für die Fortbildung der Pfarramtssekretärinnen und Dekanatssprecherinnen zuständig und Frau Weber hat im BO die neu geschaffene Verbindungsstelle zwischen der Berufsgruppe der Pfarramtssekretärinnen und der Diözesanleitung inne. Beiden Damen sagen wir „Herzlich Willkommen“ und freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit, für die sie bei ihrem Besuch am zweiten Tagungstag sicherlich ausreichend Input erhalten haben!
Dann am Nachmittag deckte die Bandbreite der Workshops von spirituell bis pragmatisch wieder alle Wünsche ab. Der „Meditationsspaziergang“ mit Ursula Baur aus Ergenzingen und „Leben im (Über)Fluss“ mit Anette Heizmann aus Rottenburg gaben Nahrung für die Seele, die alltagsrelevanten Workshops zu den Themen Burnout, Kränkungen und Telefonverhalten wurden ein zweites Mal angeboten und drei hauptamtliche Mitarbeiter vom BO widmeten sich den Themen:  „Datenschutz“ mit Prof. Dr. Felix Hammer, „Sekten, Freikirchen, Esoterik“ mit Frederic-Joachim Kaminski  und „Kirchliche Ämter: Titel und Ansprache“ mit Lothar Schubert.
Die Künstlerin Karin Fu verwöhnte uns nach einem arbeitsreichen Fortbildungstag mit ihrem sehr unterhaltsamen Abendprogramm „Lady in red“ - Gedichte und Lieder zur Farbe Rot. Animiert von den schwungvollen Melodien und gelöst durch ihre humorvollen Textvorträge ließen wir den Abend im Foyer der Aula bei  „Samtrot“  (oder  sonstigen Getränken ) und Knabbereien mit viel Gelächter und Gespräch ausklingen.  

Am zweiten Tag der Jahrestagung kam Bischof Dr. Gebhard Fürst in Begleitung von Domkapitular Paul Hildebrand zu einer Diskussionsrunde an Erzählstationen auf die Liebfrauenhöhe.
Unter der Moderation von Cäcilia Branz kamen an fünf Stationen Themen zur Sprache, die die Pfarramtssekretärinnen in hohem Maße beschäftigen.

Station 1: „Wir mögen unseren Job“
Ein ermutigendes Statement zweier Kolleginnen war das Bekenntnis, dass sie den „Job“ der Pfarramtssekretärin lieben, da er eben nicht nur „Job“ ist. Neben den vielseitigen Aufgaben tragen zur Zufriedenheit vor allem die menschlichen Aspekte ihrer Arbeit bei: ein offenes Büro und Zeit für andere Menschen haben, die oftmals lediglich einen Gesprächspartner brauchen; das gute Gefühl zu haben, anderen etwas „mitgegeben“ zu haben.

Bei der Station 2 wurde gefragt: „Gibt es Seelsorge im Pfarrbüro?“
Eine Frage unter den 130 Kolleginnen erbrachte das Ergebnis, dass zwar ca. 70 % der Kolleginnen einen Priester; ca. 20 % einen pastoralen Mitarbeiter, aber auch ca. 10 % niemanden vor Ort im Pfarrbüro haben, der für seelsorgerliche Aufgaben zur Verfügung steht. Was also tun, wenn jemand seelsorgerliche Hilfe benötigt und in dem Moment niemand greifbar ist? Bischof Dr. Fürst machte dazu eine klare Aussage: Signalisieren Sie ihrem Gegenüber „Ich höre zu, ich nehme wahr, ich habe ein Ohr für dich.“ Was für uns oder den Priester oder pastoralen Mitarbeiter oftmals Routine ist, ist für diejenige Person, die ins Pfarrbüro kommt etwas das zum 1. Mal passiert. Es liegt also an uns, wie das was wir tun und sagen, bei den Menschen ankommt.

Die 3. Station befasste sich mit den „Stundendeputaten“.
In der Diskussion kam seitens der Kolleginnen klar zum Ausdruck, dass die vom Bischöflichen Ordinariat festgelegten Kriterien (in 1. Linie die Katholikenzahl in der SE) zur Berechnung des Stundendeputats unzureichend sind. Technische Veränderungen in der Ausstattung der Büros, Veränderungen durch den Prozess „Kirche am Ort“, Wegbrechen des Ehrenamtes, fehlende Mesner- und Kirchenpfleger/innen, Amtshandlungen  für muttersprachliche Gemeinden, Zeitaufwendigere Sakramentenhandlungen vor allem bei Taufen, Heirat, Erstkommunion  und Firmung  erfordern neue Überlegungen, wie die Stundendeputate gerechter berechnet werden können.
Mit diesem brisanten Thema will sich u. a. auch die neue Mitarbeiterin im BO, Frau Andrea Weber beschäftigen, indem eine genaue Analyse der Situation den Pfarrbüros evtl. auch durch ein unabhängiges Beratungsunternehmen vielversprechende Erkenntnisse liefern könnte.
Bischof Gebhard Fürst ermutigte den Vorstand des BVP, ganz im Sinne der Verbandsheiligen Katharina von Siena Beharrlichkeit zu zeigen und die zuständigen Stellen im BO weiter auf dem Laufenden zu halten. Beharrlichkeit zeigen sollen laut Domkapitular Paul Hildebrand aber auch die Sekretärinnen vor Ort, in dem sie z. B. Mitarbeitergespräche mit dem Dienstvorgesetzten einfordern.

An der 4. Station nahm man sich des Themas „Ausländische Priester“ an.
Viele Sekretärinnen, die einen ausländischen Priester in ihrer Gemeinde haben, müssen diesen „an die Hand nehmen“, damit er seinen Aufgaben gerecht werden kann. Predigten korrigieren oder gar selbst schreiben sind kein Einzelfall. Die sprachlichen Defizite und kulturellen Verschiedenheiten macht die Zusammenarbeit mit den ausländischen Priestern oftmals mehr als schwierig. In der Ausbildung der ausländischen Priester in der Diözese wird daher seit einigen Jahren verstärkt auf das Lernen der deutschen Sprache Wert gelegt. Gut wäre es, wenn den Priestern ein ehrenamtlicher „Coach“ Hilfestellung geben könnte.

Bei der 5. Station richtete Cäcilia Branz den Blick nach vorne und stellte zwei Damen vor, die seit kurzer Zeit für die Pfarramtssekretärinnen in der Diözese tätig sind.
Mit Frau Andrea Weber hat die Diözese unter dem Stichwort „Pfarrbüro im Wandel“ auf eine bei der HA V neu geschaffene, befristete Stelle eine Betriebswirtin gefunden, die sich der Profilierung und Weiterentwicklung der Pfarrbüros und des Berufs der Pfarramtssekretärinnen mit einem Blick „von außen“ annehmen wird. Der Berufsverband erhofft sich mit Frau Weber eine enge Zusammenarbeit.
Als Nachfolgerin von Frau Kerstin Engelhardt im Institut für Fort-und Weiterbildung stellte sich Frau Ulrike Raestrup vor. Sie möchte die gute Zusammenarbeit mit dem BVP in der Fort-und Weiterbildung fortsetzen und vielfältige Weiterbildungsangebote anbieten.

Unseren Dank und unsere Bitten brachten wir in der abschließenden Eucharistiefeier mit Bischof Dr. Fürst in der Krönungskirche der Liebfrauenhöhe vor Gott.

BVP Jahresinfo

Seht her, nun mache ich etwas Neues.
Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht?

Jesaja 43,19

Ein neues Jahr liegt vor uns. Gespannt, neugierig, mutig und vertrauensvoll wollen wir es beginnen. Dennoch bleibt Vieles beim Alten. Der Vers sagt uns: Passt auf! Das Neue kommt zum Vorschein. Gebt dem Neubeginn eine Chance! Belastet das Neue, das beginnen will, nicht mit den Wenn und Aber der Vergangenheit. nach: Weil das Leben Sehnsucht ist
Der Kalender für`s neue Jahr liegt bereit und füllt sich schon mit Terminen. Halten Sie nach dem Neuen Ausschau! Entdecken Sie Zeit, wo bisher keine war; sagen Sie Ja zu einer reizvollen Aufgabe; gestalten Sie Zeiten neu für sich selbst und mit anderen.
Alles Gute für das neue Jahr 2018 und das Neue, das zum Vorschein kommt!
Birgit Delz, Vorsitzende Monika Morys, stellv. Vorsitzende

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Weihnachtsgruß

Der da kommt
kommt nicht über den roten Teppich

Der da kommt
nimmt den Weg
über menschlichen Alltag
Der da kommt
setzt sich nicht auf den Chefsessel

Der da kommt
sitzt mir am Schreibtisch gegenüber
Der da kommt
ist noch lange nicht erledigt

Der da kommt
mit dem komm ich
an kein Ende
Der da kommt rettet die Welt ganz anders.

                                                           braNz


Wir wünschen von Herzen gesegnete Weihnachten und ein gesundes Jahr 2018.
Für den Berufsvorstand der Pfarramtssekretärinnen
Birgit Delz                  Monika Morys
       Vorsitzende             stellvertr. Vorsitzende



Veränderungen im Vorstand

„Alles hat seine Zeit…“
Loslassen, um etwas Neuem Raum zu geben. Dazu haben sich drei Vorstandskolleginnen entschlossen.
Michaela Deeg, unsere bisherige Vorsitzende, hat zusätzlich ein weiteres Amt als Kirchenpflegerin übernommen. Bedingt durch den zeitlichen Mehraufwand, ist sie aus dem Vorstand ausgeschieden.
Kirsten Waigand und Elke Rebholz haben sich beruflich verändert und sind deshalb aus dem Vorstand ausgeschieden.
Von Herzen danken wir ihnen für ihr Engagement und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg. Es war eine schöne und bereichernde Zeit.

Es bleibt ein kleines, starkes Team…
…das sich aus 9 Frauen zusammensetzt.

Vorsitzende: Birgit Delz
Stellvertretende Vorsitzende: Monika Morys
Schriftführerin: Ingrid Kleiner
Kassiererin: Gudrun Dettling
Beisitzerinnen: Gabriela Dörflinger, Cornelia Lapeta, Gudrun Schmidt
Geistliche Begleitung: Cäcilia Branz
Beratendes Mitglied: Caterina Schaich
Satzungsgemäß können wir in dieser Besetzung bis zum Ende unserer Amtszeit 2019 weiterarbeiten. Der neue BVP-Vorstand wird von der Mitgliederversammlung am 16. Oktober 2019 in Untermarchtal gewählt.

…das sich auf Unterstützung freut.
Die Aufgaben der ausgeschiedenen Vorstandsfrauen haben wir so gut es ging verteilt. Unterstützung von interessierten und engagierten Kolleginnen können wir uns für einmalige Aufgaben oder zeitlich begrenzte Projekte gut vorstellen.
Sie haben Interesse in unserer Runde mitzuarbeiten oder möchten an einer Sitzung teilnehmen? Sie sind herzlich dazu eingeladen! Kontaktieren Sie uns.

Birgit Delz           Monika Morys
Vorsitzende      stellv. Vorsitzende

In memoriam

Unsere Kollegin Marianne Stäbe aus Ellwangen ist gestorben. Sie hat den BVP lange Jahre als zuverlässige Kassenprüferin unterstützt. Dankbar nehmen wir Abschied und bitten Gott, ihr das verheißene Leben in seiner Nähe zu schenken.

Bundestreffen der Berufsverbände der Pfarramtssekretärinnen und -sekretäre in Rottenburg

BVP 4.0
Bundestreffen 2017 in Rottenburg

43 Pfarramtssekretärinnen und ein Pfarrsekretär aus den BVP-Vorständen von 14 Diözesen trafen sich in Rottenburg zum BVP-Bundestreffen. An Christi Himmelfahrt reisten die Teilnehmerinnen von Hamburg bis München an, um sich bis Sonntag über die Situation der Pfarramtssekretärinnen auszutauschen, Strategien für die Zukunft ihrer Berufsverbände zu entwickeln und in fröhlicher Gemeinschaft die „Diözesanhauptstädte“ Rottenburg und Stuttgart zu erkunden. Im Rahmen des  bundesweiten Treffens verabschiedete sich der BVP-Vorstand von Rottenburg-Stuttgart mit Lied und Geschenken von der Vorstandsvorsitzenden Michaela Deeg und der stellvertretenden Schriftführerin Elke Rebholz. Beide verlassen den BVP aus beruflichen Gründen.

Große Unterschiede zwischen den Diözesen wurden bei der Vorstellung der BVP-Vorstände deutlich. Es galt uneinheitliche Begriffe (Diözese, Erzdiözese oder Bistum, Seelsorgeeinheiten, Gesamtkirchengemeinden oder pastorale Räume) zu entwirren und sich auf andere Strukturen einzulassen. Umso harmonischer und fröhlicher ging es in persönlichen Begegnungen zu.

Die Beratungen über die Zukunft der Berufsverbände am Freitag ergaben konkrete Ideen, wie die Mitglieder durch Fortbildungen und Verhandlungen mit der Arbeitgeberseite noch besser von ihren Berufsverbänden profitieren und wie Nicht-Mitglieder erreicht werden können. Pflege und Ausbau der Informationswege waren entscheidende Eckpunkte der Überlegungen. Die kompetente und charmante Moderation von Christine Walter-Schäfer mit abwechslungsreichen Methoden wie Gruppengespräche oder World-Cafe führte jede Teilnehmerin über ihren eigenen Zugang zum Blick auf die Aufgaben und Weiterentwicklung ihres Berufsverbandes.

Dass Generalvikar Clemens Stroppel die Teilnehmerinnen am Samstag durch das Bischöfliche Ordinariat führte und Domkapitular Paul Hildebrand an Himmelfahrt das Abendlob mit uns feierte, zeugt von den guten Kontakten, die der BVP Rottenburg-Stuttgart in den 27 Jahren seines Bestehens zum Bischöflichen Ordinariat aufgebaut hat, und von der zunehmenden Aufmerksamkeit des Ordinariats für die Pfarramtssekretärinnen. Die Gäste aus den anderen Diözesen zeigten großes Interesse an Architektur und Geschichte des Rottenburger Ordinariats sowie an der Lebensgeschichte von Bischof Johannes Baptista Sproll. Generalvikar Stroppel erläuterte anschaulich Um- und Neubau des Ordinariats mit dem Erhalt denkmalgeschützter Bausubstanz und gab Einblick in das Diözesanarchiv.

Für heitere Stimmung sorgte Kabarettist Otmar Traber. Mit seinem Programm „Beziehungskisten“ nahm er die Schwierigkeiten einer Ehe auf. Dabei ließ er seine therapeutisch-beratende Arbeit mit Paaren gekonnt einfließen. Viele Lacher und langer Applaus zeigten die Begeisterung über seinen Vortrag und wohl auch die Zustimmung mancher Leidensgenossinnen.

Am Samstag erkundeten die Teilnehmerinnen Stuttgart, die Hauptstadt unseres Landes Baden-Württemberg und die zweite Metropole, die unserer Diözese Rottenburg-Stuttgart ihren Namen gab.
Unsere erste Anlaufstelle war der 217 Meter hohe, jedoch nur zwischen 10 und 5 Meter schmale Fernsehturm im südlichen Stadtteil Degerloch – dank seiner Architektur und als erster Fernsehturm der Welt eines der Wahrzeichen Stuttgarts. Für das Sightseeing stärkten wir uns zunächst mit einem delikaten, schwäbischen Picknick samt Württemberger Trollinger, bevor uns eine Stadtführerin auf den Fernsehturm begleitete. Das herrliche Sommerwetter erlaubte weite Blicke ins Ländle und auf die nicht nur grün regierte, sondern auch von viel Grün durchzogene Landeshauptstadt zu.

Die Busrundfahrt auf Stuttgarts Anhöhen führte uns weiter zur Villa Reitzenstein, dem Amtssitz des Ministerpräsidenten und dem gegenüber liegenden „schönsten Aussichtspunkt“ Stuttgarts, zu dessen Füßen sich die Stadt mit ihrem wohlgefälligen Zentrum – samt Stuttgart 21 – präsentierte.

Vom Schlossplatz aus führte die weitere Stadtführung in einem Spaziergang durch das Herz Stuttgarts: Die Königstraße mit der Konkathedrale St. Eberhard und dem Haus der Katholischen Kirche, der Obere Schlossgarten mit der Eberhardsgruppe und dem Staatstheater, das Neue Schloss und Alte Schloss, sowie die Markthalle waren die Stationen, die unsere kundige Stadtführerin für geschichtliche Erläuterungen und kurzweilige Geschichten gewählt hatte.

Nach zwei Stunden Freizeit zum Flanieren und Bummeln traf sich die Gruppe im nahegelegenen Restaurant „Amadeus“ zu einem schwäbischen Abendessen. Den lauen Sommerabend ließen wir im Garten des Hirscherhauses bei interessanten Gesprächen ausklingen. Nicht zuletzt entdeckten wir überraschende Überschneidungen im plattdeutschen und schwäbischen Liedgut und übten „Auf der schwäbschen Eisabahna“.

Der Sonntagmorgen stand schon im Zeichen der Abschiedsstimmung. Die weitgereisten Teilnehmerinnen aus Hamburg mussten ihr Frühstück zügiger einnehmen und sich als erste auf den Weg zum Bahnhof machen. Später dann trafen wir uns im Hof des Hirscherhauses ein letztes Mal in einer großen Runde und verabschiedeten uns mit vielen guten Wünschen bis zum Wiedersehen beim Bundestreffen 2019 im Bistum Regensburg.

Wessen Reiseplan es zuließ, nahm am festlichen Gottesdienst im Dom St. Martin teil. Prälat Heinz Tiefenbacher – von 1990 bis 1997 der erste Präses des BVP Rottenburg-Stuttgart – zelebrierte diese Heilige Messe und fand wohlwollende Worte für die Berufsgruppe der Pfarrsekretäre und -sekretärinnen aller deutschen Bistümer.

Gestärkt durch die erarbeiteten Impulse, die zahlreichen Möglichkeiten des Austausches und der Begegnung untereinander und den Segen Gottes gingen wir auseinander, bleiben nach diesen intensiven Tagen unseren Gästen aber freundschaftlich verbunden.

Die Gastgeberinnen, der Vorstand des Berufsverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart, trafen sich im Anschluss für eine weitere Arbeitseinheit, um die vier Tage nochmals Revue passieren zu lassen und um ein Feedback zusammenzustellen.

Wir sagen: „Dankeschön und Auf Wiedersehen
im Bistum Regensburg in 2019.“

Bundestreffen der Berufsverbände der Pfarramtssekretärinnen und -sekretäre

Die Vorstände der Berufsverbände der Pfarramtssekretärinnen und –sekretäre in Deutschland treffen sich im 2-jährigen Turnus zu einem Bundestreffen. In diesem Jahr freut sich die Vorstandschaft des Berufsverbandes der Pfarramtsekretärinnen und –sekretäre der Diözese Rottenburg-Stuttgart darauf, dieses Treffen auszurichten. Unter dem Motto:
Zusammenkommen ist ein Beginn,
zusammenbleiben ist ein Fortschritt,
zusammenarbeiten ist ein Erfolg!

(Henry Ford)
wollen wir zum Thema „BVP 4.0 - Zukunft der Berufsverbände“ Meinungen sammeln, Thesen aufstellen, Visionen entwickeln, träumen und ganz konkrete Ziele erarbeiten.

Die Tagung wird vom Donnerstag 25. Mai bis Sonntag 28. Mai im Hirscherhaus stattfinden und sie wird gefüllt sein mit Workshops, einer Führung im Bischöflichen Ordinariat, aber auch mit einem kulturellen Teil, in dem wir den Kolleginnen aus 13 Berufsverbänden (s. Karte) aus allen Teilen Deutschlands einen Eindruck unserer beschaulichen Diözesanhauptstädte Rottenburg und Stuttgart vermitteln wollen. Wir freuen uns schon sehr, und hoffen auf gute , umsetzbare Ergebnisse, die auch unseren Verband weiterbringen.

[Die Einladung]